Geschäftsordnung

Netzwerk „Neues Wohnen in Dresden“ (NWID) Geschäftsordnung

Dresden, mit Stand vom 28. Februar 2017

 I. Ziele

Im Netzwerk verbinden sich Initiativen und Institutionen, die gemeinschaftliches Bauen und das Entstehen neuer Wohnformen in Dresden initiieren bzw. professionell begleiten. Die Initiator/innen unterstützen damit eine hohe Wohnvielfalt und hohe Wohnqualität für Dresdner Bürgerinnen und Bürger verbunden mit Zukunftssicherheit durch langfristig überschaubare Wohnkosten und gute nachbarschaftliche Verhältnisse. Auch die Verbreitung von Informationen über ressourcen- und energieschonenden sowie gesundheitsverträglichen Baustoffen soll gefördert werden.

Ziele und Arbeitsweise können im weiteren Verlauf entsprechend den praktischen Erfordernissen präzisiert, ergänzt oder geändert werden, wenn die Mehrzahl der Mitglieder das befürwortet.

II. Aufgaben

1) Informationsaustausch über Neuerungen, Änderungen und regionale Entwicklungen durch und unter den Netzwerkpartner/innen.

2) Vernetzung und Optimierung bestehender Angebote, die über „Neues Wohnen in Dresden“ informieren durch

a) Verteilung von Informationen

b) Neues Wohnen in Dresden bekannt machen, z.B. durch Veranstaltungen Pressearbeit, Publikationen, Flyer, u .ä.

c) Eine aktuelle Homepage führen

3) Lobbyarbeit bei Politik und Verwaltung zur Zielerreichung

4) Gewinnung neuer Netzwerkpartner/innen

III. Teilnehmende und Kompetenzen

Die Mitglieder sehen sich als Multiplikator/innen und Interessenvertretende im Rahmen des Selbstverständnisses des NWID. Einige der Multiplikator/innen repräsentieren dabei bereits Institutionen oder Interessengruppen.

Die Funktionen innerhalb des Netzwerkes sind aufgabenbezogen und dementsprechend teilweise zeitlich terminiert.

IV. Neuaufnahme

1) Das Netzwerk ist offen für neue Mitglieder, die sich mit dem Selbstverständnis des NWID identifizieren können und beruflich oder ehrenamtlich auf dem Gebiet der Entwicklung von Baugemeinschafts- und Wohnprojekten oder als Interessenvertreter/innen von oben genannten Gruppen tätig sind.

2) Das Interesse am Netzwerk wird formlos eine der benannten Kontaktpersonen bekundet.

 3) Mit der Einladung zu bis zu zwei Netzwerktreffen wird das gegenseitige Kennenlernen ermöglicht.

4) Über die Neuaufnahme von Mitgliedern entscheidet eine Dreiviertelmehrheit.

 5) Die Mitgliedschaft ist mit der Aufnahme in eine Mitgliederdatenbank verbunden.

 6) Projektinitiator/innen, die das NWID nutzen wollen, um ihre Projekte bekannt zu machen und Mitstreiter zu suchen, ohne Mitglied im NWID zu sein, wird folgendes Angebot unterbreitet: Eine Projektbeschreibung wird an den Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. gesandt und an die NWID-Mitglieder verteilt, mit der Bitte um eine Stellungnahme. Findet das Projekt Zustimmung, kann sich das Projekt bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung vorstellen.

V. Kontakt

1) Für allgemeine Anliegen des Netzwerkes ist die Geschäftsführung des Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. Ansprechpartnerin. Jede Kontaktaufnahme über die Homepage wird an die Lokale Agenda 21 weitergeleitet. Diese leitet alle projekt- und mitgliederbezogene Anfragen an die Betreffenden weiter. Allgemeine Anfragen hingegen werden an alle Mitglieder weiter gegeben. Jedes Mitglied ist ansprechbar bei Anfragen, die das eigene Aufgabengebiet betreffen.

 2) Die Aufnahme in eine Liste der aktuellen Mitglieder auf der Homepage mit Angaben zu Name, Institution, Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse ist möglich und gewünscht.

 3) Für die Überwachung der Aktualität der Einstellungen ist jedes aufgeführte Mitglied eigenverantwortlich zuständig. Ergänzungs- und Änderungsbedarf ist an das verantwortliche Mitglied für die Homepage zu senden.

4) Für die Pflege der Homepage ist ein benanntes Mitglied verantwortlich.

VI. Organisation der Netzwerktreffen

1) Die Mitglieder treffen sich regelmäßig (ca. 1x pro Quartal), um aktuelle Arbeitsschwerpunkte festzulegen, gemeinsame Aktionen vorzubereiten und die Öffentlichkeitsarbeit abzustimmen.

2) Bei jedem Netzwerktreffen werden ein neuer Termin, ein neuer Ausrichtungsort und Verantwortlichkeiten benannt, der den Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. bei der inhaltlichen Vorbereitung unterstützt oder vertritt. Die Protokollführung obliegt einem Mitglied.

3) Die Dokumentation eines Netzwerktreffens erfolgt durch ein Protokoll und eine Anwesenheitsliste, die von dem für das Treffen jeweils Verantwortlichen verfasst werden. Dafür existiert eine Vorlage bei dem Lokale Agenda 21 für Dresden e.V.

4) Bei Interesse und Bedarf werden aus dem Netzwerktreffen heraus themen- und zeitbezogen kleinere Arbeitsgruppen gebildet, die sich außerhalb der Netzwerktreffen zusammenfinden und die Ergebnisse anschließend zum nächsten Netzwerktreffen einbringen.

5) Beschlüsse im Netzwerk werden durch die Mitglieder mit Dreiviertelmehrheit gefasst.

VII. Austritt aus dem Netzwerk

1) Der Austritt aus dem Netzwerk ist jederzeit möglich.

2) Der Austrittswunsch ist formlos des unter Punkt V benannten Kontaktes mitzuteilen. Dieser ist verpflichtet, die Information unverzüglich an die Datenbankpflege weiterzuleiten. Zur beständigen Qualifizierung des Netzwerkes wird gebeten, den Austritt zu begründen.

3) Das dritte unentschuldigte Fehlen bei den regelmäßigen Beratungsterminen wird als gewünschter Austritt gewertet.

4) Das Mitglied wird beim Ausscheiden aus der Mitgliederdatenbank wieder herausgenommen; die Darstellung des Mitgliedes auf der Homepage wird gelöscht.

VIII. Verwendungszweck der Geschäftsordnung

1) Die Geschäftsordnung erfüllt den Zweck, Inhalte und Verfahrensabläufe des Netzwerkes zu regeln und transparent zu machen.

2) Die Geschäftsordnung gibt Orientierung für neue Partner/innen.

3) Die Geschäftsordnung weist auf die Ziele, den Rahmen, das Verständnis und die Arbeitsweise des Netzwerkes hin.

IX Kosten

1) Bis auf weiteres werden die auftretenden Kosten des Netzwerkes für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit durch Projektförderung und Spenden eingeworben. Dabei sind die Mitglieder aufgerufen, den Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. bei der Einwerbung zu unterstützen. Geplante Maßnahmen finden nicht statt, wenn die Einwerbung der finanziellen Unterstützung nicht gelingt.

2) Bis auf Weiteres trägt der Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. die Hostinggebühren für die Website.

3) Die Teilnahme an oder Organisation von Veranstaltungen, bei denen für das NWID Kosten entstehen, findet nur statt, wenn ausreichend Mitglieder die Übernahme der entstehenden Kosten tragen.

X Beschlussfassung

Die Geschäftsordnung wurde durch die vollständige Zustimmung aller anwesenden Mitglieder beim Netzwerktreffen am 28.02.2017 als angenommen verabschiedet.

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